ALOHA!

Steffi und Tobi nehmen mit diesem Beitrag 2erlei Abschied: Es ist unser letzter Beitrag und diesen wollen wir mit unserem Abschied von dieser tollen Insel füllen.

Da Patze heute noch ziemliche Probleme mit seinem Kreislauf hatte und uns morgen wieder ein langer Rückflug bevor steht, sind wir allein los gezogen. Fabi hat Patze betreut 🙂

Auf unserer Wunschliste, was wir alles auf Hawaii sehen wollten, standen noch einige Punkte. Wir wussten, dass wir zeitlich nicht alles schaffen. Aber Steffi wollte auf keinen Fall hier weg ohne vorher einmal aktive Lava zu sehen. Also ab ins Auto und zum Volcano Park. Die Strecke dauert je Richtung von unserem Standort aus 2 – 2,5h. Wir haben entschieden einen Rundkurs zu wählen und starteten mit der südlichen Umrundung der Insel.

Dort gab es abseits der Strasse noch einige nette Plätze zu sehen.

Schließlich im Park angekommen, haben wir uns die Karte geschnappt und geschaut, wo wir hin müssen um Lava zu sehen … Pustekuchen … derzeit gibt es keine aktiven Lava-Felder 🙁 und da die aktuellen Dämpfe gesundheitsschädigend sein können, sind große Teile des Parks am oberen Krater gesperrt … voll gemein … und dann waren wir oben so dicht wie möglich am Krater und dann hat es auch noch angefangen wie aus Eimern zu regnen! Einmal komplett durchgeweicht sind wir zurück zum Auto und haben gewartet, bis es weniger nass wurde.

Das war ja super! So stellt man sich seinen letzten Tag auf einer sonst so tollen Insel vor … was soll ich sagen, liebe Kollegen und Chefs … ich bleibe dann mal hier, bis die gute Insel wieder etwas regenfreier und vor allem aktiver ist und ich meine Lava bekomme ;P

Naja ok, wir haben uns dann zumindest die Rauchschwaden / den Dampf des Vulkans angeschaut und dran geschnuppert … für uns roch es immer nach Maggikraut in einer Hühner-Nudel-Suppe ;P

 

 

Anschließend sind wir innerhalb des Parks (ein riesiges Gelände und das meiste mit dem Auto erreichbar) Richtung Südwesten gefahren und haben den Weg der erkalteten Lava verfolgt. Neben alten Kratern konnte man besonders die tropischen Wälder auf diesen Höhen bewundern. Es ist atemberaubend welche Vielfalt an Klimazonen und Gesichtern diese Insel hat.

Weiter Richtung Ozean wurde es dann wieder wesentlich karger. Wir wandelten dort auf den jüngsten Lavafeldern der Insel. Der Aufbau von Big Island soll vor über 800.000 Jahren gestartet sein. Die Lavafelder auf welchen wir heute unterwegs waren sind aus den letzten Jahren. So sind die ältesten Schichten so jung wie ich selber (1983) und die jüngsten Schichten kamen Anfang diesen Jahres dazu – an diese kommt man aber natürlich noch nicht ran.

 

Auf dem Rückweg sind wir weiter Richtung Osten und durch die Stadt Hilo gefahren. Dort befindet sich auch die Universität der Insel. Diese Seite vom Big Island ist sehr grün … das könnte an dem vielen Regen liegen, durch welchen wir ebenfalls gefahren sind 🙂
Außerhalb von Hilo liegt ein Wasserfall, welchen wir noch fix vor dem eigentlichen Rückweg besucht haben.

 

Und dann ging es über das Inselinnere wieder zurück nach Kona.
Während wir an dem besuchten Krater auf einer Höhe von 1.220m waren, erreichten wir auf dem Rückweg eine Höhe von etwa 2.000m. Wir sind dort am „Fuße“ des Mauna Keas gewesen … dem höchsten Berg der Insel mit 4.214m.
Bis dahin sind wir direkt durch die Wolken gefahren. Der Gipfel des Mauna Kea mit seinem Observatorium war ein großer Wunschort. Auf Grund der Höhe sollte man allerdings entsprechend ausgeruht sein, Zeit mitbringen und vielleicht nicht am nächsten Tag gleich wieder im Flieger sitzen. Diesen Traum müssen wir also leider erst mal noch verschieben.
Aber dafür waren wir genau im richtigen Momentan an dem kleinen Park am Fuße … direkt zum Sonnenuntergang über den Wolken und es war ungelogen der krönende Abschied für unser Abenteuer Hawaii 2018!
 

 
Wir haben diesen wunderschönen Moment in vollen Zügen genossen und nutzen noch mal die Gelegenheit Dank zu sagen.
Danke an Patze, für die Möglichkeit und das wir dich begleiten durfen. Wir hoffen wir haben mehr geholfen als wir genervt haben ;P
Danke an alle Unterstützer zu Hause für Ausrüstung, Rat und Beistand.
Und Danke an alle Konsumenten 🙂
Es war ein tolles Erlebnis und wir werden diese Insel auf jeden Fall noch mal besuchen und unsere restliche Liste abarbeiten ;P

Einen Nachtrag zu gestern möchte ich gern noch los werden. Gestern war die Siegerehrung zur Weltmeisterschaft. Es wurde neben den Siegern aus den Altersklassen auch einige besondere Leistungen vorgestellt. Dazu gehörte unter anderem ein Mann, wecher sehr stark übergewichtig war, durch Triathlon-Training 300Pfund abgenommen hat und dieses Jahr auch erfolgreich die Weltmeisterschaft absolviert hat. Das ist schon mal ziemlich inspirierend.
Aber besonders beeindruckt hat uns der älteste Teilnehmer … und das nicht nur, weil er aus Japan kommt ;P … Hiromu Inada ist 83 Jahre alt. Und ihr hättet sehen müssen, mit was für einer Dynamik er auch noch die Bühne hoch gelaufen ist. Das war wirklich toll und ich möchte nie wieder … weder von mir noch von euch so etwas hören wie „dafür bin ich zu alt“.
Weitere tolle Fakte von Samstag findet ihr hier:
https://www.triafreunde.com/blog/hawaii/ironman-triathlon-hawaii-zahlen.htm

Vielen Dank für’s Unterstützen und Lesen sagen Steffi und Tobi

Wir werden, wenn nicht wieder merkwürdige Sachen passieren, Donnerstag Vormittag in Frankfurt landen.
Bis dahin euch alles Gute!

 

3 Kommentare zu „Hawaii: Abschied

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