Heute (also an dem Tag, an dem ich mit dem Artikel begonnen habe) ist mal wieder einer dieser Tage, an denen man eventuell etwas zu müde oder zu unmotiviert für die anstehende Trainingseinheit ist.  …oder es ist einer der Tage, an denen man einfach Angst vor dem Workout hat. Kennt das wer? Man liest sich die Beschreibung (description) bzw. die Verschreibung (prescription) durch und denkt sich nur: Fuck! 😀

Okay… zugegeben… der Titel klingt etwas reißerisch...

Ganz ehrlich, meist ist das ja so: wenn man die Einheit das erste mal im Plan sieht (oder sie sich in den Plan schreibt) ist sie noch weit weg und man sieht einfach nur, dass es die logische Steigerung der Schlüsseleinheit ist. Alles cool. Dann ist aber der Tag gekommen, an dem man da durch muss und da sucht man doch mal gerne irgendwelche Ausreden Argumente dafür, warum die Einheit entschärft werden muss.

Oder aber man braucht ein richtiges „Priming“ wie der Ami sagt. Eine Art Vorbereitung. Manchmal muss man physiologisch oder mental erst einmal in Stimmung oder Readyness gebracht werden. Hier ist meine Liste an Dinge, die ich dazu ergreife:

  • Musik
  • Lichttherapie
  • Hinlegen, durchatmen, Sinne sammeln
  • Aufputschendes Getränk
  • Kleiner Snack

Musik

„Hey Siri, spiele Workout-Musik!“, „Hier die richtigen Beats für ein schweißtreibendes Training“, „Danke Siri!“

Ich denke, hier hat jeder seine Richtung und seinen Geschmack, um sich in Stimmung zu bringen. Ob nun hartes Metal, wilder Punkrock und schnelle Elektrobeats für ein Recovery Training passig zum Runterkommen sind ist so ne Frage, aber für ne Intervall-Session passt das super. 😛 Aber Achtung! Falls ihr einen bestimmten Song habt, der auch richtig pusht: nutzt den nicht ab. Hört den nicht zu häufig, sondern spart euch das für richtig harte Tage und/oder für vor dem Wettkampf!

Lichttherapie

Ich habe in der Wohnung ein „smartes“ Beleuchtungssystem von Philips Hue. Die Leuchtmittel enthalten neben den RGB-LEDs auch noch zwei LEDs für kaltes und warmes Weiß und können damit „echtes“ Weiß – wie in der Natur – erzeugen. Dieses Licht soll dich aktivieren.

Ich habe mir entsprechende Lichtszenen für die Lampen am Computer und die Lampen im Wohnzimmer gebaut. Am Computer nutze ich diese bei Zwift Sessions im Wohnzimmer um mich vor einem Workout zu aktivieren und/oder wenn ich einen Arschtritt beim Athletiktraining brauche 😉

Am Computer habe ich hinter dem Monitor Philips Hue Play (vorher haben dort zwei Philips Hue Go den Job übernommen [Affiliate Links]), die entsprechend auch die weiße Wand beleuchten. Im Wohnzimmer sind Hue LED-Leuchtmittel (Phlips Hue White and Color Ambiance E14 [Affiliate Link]) verbaut.

Aufputschende Getränke

Koffein kurbelt den Stoffwechsel an und macht dich in der Birne wacher. Bei mir gibt’s da gerne mal:

  • Espresso (Achtung am Abend oder späten Nachmittag… du willst ja später noch schlafen)
  • Vega Sports Energizer – aus dem Hawaii-Starterbeuter (wenn KH und Energie ins System soll) [kein Affiliate-Link]
  • Foodspring Sparkling Aminos (wenn keine KH oder Energie ins System sollen, z.B. Fettstoffwechseltraining) [kein Affiliate-Link]

Kleiner Snack

Okay, eventuell spielt das nicht jedem Training in die Karten (ruhige GA-Ausfahrt für den Fettstoffwechsel), aber meistens ist ein nicht bis in die Haarspitzen optimiertes Training besser als gar keins. Umfang und Konsistenz sind der Schlüssel.

Mein typischer Snack: Reiswaffeln mit Zuckerrübensirup, belegt mit Bananenscheiben und Rosinen. Yummy.

Und zum Abschluss:

Bist du heute eventuell zu Platt und es ist besser die Füße hochzulegen? Da muss man in sich hören und seinen Weg finden, um die folgende Frage zu beantworten: Ist es nun der innere Schweinehund oder bin ich ehrlich zu kaputt? Aber man kann dafür viel zur Hilfe nehmen: Wie viel hast du geschlafen? Wie hart hast du gearbeitet? Wie viel Stress hattest du? Wie fühlst du dich sonst so? Steht was hartes oder was lockeres an?

Und PS: Das Training an dem Tag lief 1A 😉

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